Nein Zur Kopfpauschale

Schwarz–gel­ber Angriff auf unser soli­da­ri­sches Gesundheitswesen

Die schwarz-gelbe Bun­des­re­gie­rung hat in ihrem Koali­ti­ons­ver­trag einen radi­ka­len Umbau unse­res Gesund­heits­we­sens ver­ein­bart. Die soli­da­ri­sche Kran­ken­ver­si­che­rung, in die Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber gemein­sam ein­zah­len, soll durch eine Kopf­pau­schale ersetzt wer­den. Gesund­heits­mi­nis­ter Phil­ipp Rös­ler (FDP) hat damit sein poli­ti­sches Schick­sal verknüpft.

Was die Kopf­pau­schale bedeutet

Die Bei­träge zur Kran­ken­ver­si­che­rung rich­ten sich nicht mehr nach dem Ein­kom­men. Alle bezah­len das Glei­che –Mana­ger genauso viel wie Sekre­tä­rin­nen. Beson­ders belas­tet wer­den die Bezie­her mitt­le­rer und klei­ner Ein­kom­men, Arbeits­lose sowie Rent­ne­rin­nen und Rent­ner. Ein soli­da­ri­scher Aus­gleich unter den Ver­si­cher­ten fin­det nicht mehr statt.

Die SPD sagt Nein zur Kopfpauschale!


  • Die Kopf­pau­schale bedeu­tet einen Bruch mit dem Soli­dar­prin­zip.
  • Die Kopf­pau­schale ist unge­recht, weil Bezie­her nied­ri­ger Ein­kom­men mit den glei­chen Bei­trä­gen belas­tet wer­den wie Besserverdiener.
  • Die Kopf­pau­schale ist der Schritt in die Drei-Klassen-Medizin: Holz­klasse für Arme, gute Ver­sor­gung mit pri­va­tem Auf­schlag für die­je­ni­gen, die es sich leis­ten kön­nen, und Luxus­klasse für Reiche.
  • Die Kopf­pau­schale ist unbe­zahl­bar. Ein sozia­ler Aus­gleich über das Steu­er­sys­tem würde 35 Mil­li­ar­den Euro kos­ten und die Men­schen mit neuen büro­kra­ti­schen Hür­den belasten.
  • Schwarz-Gelb bedient in ers­ter Linie Kli­en­tel­in­ter­es­sen von Phar­ma­in­dus­trie, Pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­rung sowie Ärzte­und Apothekerschaft.
  • Schwarz-Gelb bedeu­tet in letz­ter Kon­se­quenz: weni­ger Leis­tun­gen und höhere Kos­ten für alle gesetz­lich Krankenversicherten.

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