Neue Perspektiven für die soziale Sicherheit in NRW

Die Flieh­kräfte wer­den stär­ker
Nordrhein-Westfalen steht vor einer wich­ti­gen Ent­schei­dung, vor einer Wei­chen­stel­lung: In wel­cher Gesell­schaft wol­len wir künf­tig leben? Wie schaf­fen wir wirt­schaft­li­che Dyna­mik und Wohl­stand, ohne faire Teil­habe und soziale Siche­rung preis­zu­ge­ben? Wie ver­bin­den wir Leis­tung und Gerech­tig­keit? Kurz: Wie gewin­nen wir eine gute Zukunft?

Nordrhein-Westfalen ist ein rei­ches Land — reich an wun­der­schö­nen Land­schaf­ten, viel­fäl­ti­gen Regio­nen, lebens­wer­ten, pul­sie­ren­den und siche­ren Städ­ten. Aber vor allem ist es reich an sym­pa­thi­schen und flei­ßi­gen Frauen und Män­nern, die anpa­cken kön­nen und das Herz auf dem rech­ten Fleck haben. Die Sozi­al­de­mo­kra­tie in NRW macht eine Poli­tik, die zu den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern unse­res Lan­des passt – leis­tungs­be­wusst und solidarisch.

Immer mehr Men­schen erken­nen, dass das Wer­te­ge­füge in unse­rem Land in eine Schief­lage gera­ten ist. Gier und purer Ego­is­mus brei­ten sich aus. Die Flieh­kräfte in der Gesell­schaft wer­den stär­ker, Soli­da­ri­tät und Mit­mensch­lich­keit wer­den schwä­cher. Unser Regie­rungs­pro­gramm rich­tet sich des­halb an alle, die unser Land wie­der gerech­ter und mensch­li­cher machen, die soziale Fair­ness und gesell­schaft­li­che Soli­da­ri­tät stär­ken wollen.

Die Zahl der gro­ßen Ver­mö­gen wächst. Zugleich steigt die Zahl der Armen stän­dig, ins­be­son­dere die der armen Kin­der. Die Mitte unse­rer Gesell­schaft ist bedroht, immer mehr ihrer Ange­hö­ri­gen fürch­ten den sozia­len Abstieg. Die Zahl der Bedürf­ti­gen nimmt zu, sozia­ler Auf­stieg wird immer schwieriger.

Ver­lust der Zukunfts­per­spek­tive
Die Mit­tel­schicht, die die alte Bun­des­re­pu­blik geprägt hat, rang um sozia­len Auf­stieg durch Fleiß und eigene Leis­tung. Sie hat sich ange­strengt, hart gear­bei­tet, für ein Häus­chen gespart, sich in Ver­ei­nen enga­giert, sich selbst­be­wusst sozia­les Anse­hen erwor­ben. Das Wich­tigste aber war ihr, dass es ihre Kin­der noch bes­ser haben soll­ten, durch bes­sere Bil­dung, durch eigene Anstren­gun­gen, durch die Wahr­neh­mung von Chan­cen, die ihnen eine faire Gesell­schaft bie­tet. An die­sen Hoff­nun­gen hat sich auch heute nichts geän­dert, aber sie wer­den immer sel­te­ner erfüllt.

Viele Men­schen in unse­rem Land sehen keine Zukunfts­per­spek­ti­ven für sich und vor allem für ihre Kin­der. Für viele ist der Weg zum Auf­stieg ver­sperrt, weil es keine Chan­cen­gleich­heit gibt. Dies gilt nicht nur für Kin­der mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Wir sind auf dem Weg in die blo­ckierte Gesell­schaft. Im nordrhein-westfälischen Schul­sys­tem kom­men neun Abstei­ger auf nur einen Auf­stei­ger. Auf der Bil­dungs­lei­ter in Nordrhein-Westfalen gibt es fast nur noch eine Rich­tung: nach unten!

Geschei­terte Schul­po­li­tik
Wir haben nicht alles rich­tig gemacht, aber die „neue“ Schul­po­li­tik der schwarz­gel­ben Lan­des­re­gie­rung ist geschei­tert. Das ist das ver­nich­tende Urteil fast aller Betrof­fe­nen. Viele Eltern fra­gen inzwi­schen: “Was tut ihr unse­ren Kin­dern an?” Viel zu viele Schü­le­rin­nen und Schü­ler blei­ben auf der Stre­cke. Sie sind dem Druck und dem neuen Tempo nicht gewach­sen. Eltern ver­zwei­feln an den ver­bind­li­chen Grund­schul­gut­ach­ten, die Kin­der schon mit neun Jah­ren in Schub­la­den ein­sor­tie­ren, aus denen sie nicht mehr her­aus­kom­men. Diese Kin­der sit­zen dann in viel zu gro­ßen Klas­sen ohne die nötige Förderung.

Viele ver­zwei­feln an der Umset­zung des Turbo-Abiturs, die dazu führt, dass Kin­der kaum noch Kind­heit haben, weil der Stress die Lebens­freude frisst. Für viele Jugend­li­che schließt sich die frus­trie­rende Suche nach einem guten Aus­bil­dungs­platz an, die viel zu oft in War­te­schlei­fen endet. Aber auch im Stu­dium wer­den die jun­gen Men­schen dem Turbo-Druck einer fal­schen und fata­len Umset­zung der Bache­lor– und Master-Studiengänge aus­ge­setzt. Dazu kommt die finan­zi­elle Schraub­zwinge durch Studiengebühren.

Wir müs­sen die­sen Druck wie­der von unse­ren Kin­dern und Jugend­li­chen, aus unse­ren Fami­lien, neh­men. Wir sind uns mit der gro­ßen Mehr­heit der Bil­dungs­ex­per­ten einig: Was unsere Kin­der wirk­lich brau­chen ist eine gute Ganz­tags­be­treu­ung, län­ge­res gemein­sa­mes Ler­nen und ein Bil­dungs­sys­tem ohne Hür­den. Wir wer­den die gebüh­ren­freie Bil­dung von der Kita bis zur Hoch­schule in Nordrhein-Westfalen verwirklichen.

Unsi­chere Arbeits­ver­hält­nisse
Aber selbst für die, die es schaf­fen, gibt es keine Sicher­heit mehr: Eine gute Aus­bil­dung, ein erfolg­rei­ches Stu­dium sind heute keine Garan­tie mehr für eine gesi­cherte beruf­li­che Per­spek­tive. Die Gene­ra­tion Prak­ti­kum wird über Zeit­ver­träge, Mini-Jobs oder andau­ernde Prak­tika in oft­mals jah­re­lange War­te­schlei­fen ohne klare Per­spek­tive geschickt. So geht die Sicher­heit in unse­rer Gesell­schaft ver­lo­ren. Unsi­chere Arbeits­ver­hält­nisse, dies betrifft oft auch für Men­schen mit qua­li­fi­zier­tem Bil­dungs­ab­schluss, zuneh­men­der Miss­brauch von Zeit– und Leih­ar­beit sowie eine Lohn­spi­rale nach unten prä­gen zuneh­mend den Arbeits­markt. Die Qua­li­fi­ka­tio­nen und Kom­pe­ten­zen vie­ler Ein­wan­de­rin­nen und Ein­wan­de­rer wer­den oft nicht aner­kannt. Sie ste­hen über­pro­por­tio­nal in unsi­che­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen. Das Nor­mal­ar­beits­ver­hält­nis droht zur Aus­nahme zu werden.

Es geht auch anders: Wäh­rend fast alle Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ihre Beleg­schaf­ten in Deutsch­land redu­zier­ten, haben die klei­nen und mit­tel­stän­di­gen Fami­li­en­un­ter­neh­men neue Arbeits­plätze geschaf­fen. Diese lang­fris­tig den­ken­den Unter­neh­mer, für die Leis­tung und Ver­ant­wor­tung zäh­len, haben ihre Zusa­gen ein­ge­hal­ten. Auch in Kri­sen­zei­ten bemü­hen sie sich, ihre Beleg­schaf­ten zu hal­ten. Denn sie wis­sen: Ihre Inno­va­ti­ons­kraft zie­hen sie aus dem Wis­sen, der Krea­ti­vi­tät und Erfah­rung ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Statt allein auf die kurz­fris­tige Stei­ge­rung der Ren­dite zu schauen, pla­nen Fami­li­en­un­ter­neh­men lang­fris­tig. Im Gegen­satz zu vie­len manage­ment­ge­führ­ten Unter­neh­men betrach­ten sie die Zahl ihrer Mit­ar­bei­ter nicht aus­schließ­lich als Kostenfaktor.

Ebenso ent­schei­dend für den Unter­neh­mens­er­folg ist die dau­er­hafte Siche­rung von Arbeit­neh­mer­rech­ten — gerade in Zei­ten der Glo­ba­li­sie­rung. Soziale Markt­wirt­schaft ist untrenn­bar ver­bun­den mit der Teil­habe und Mit­spra­che von Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern in den Unter­neh­men. Mit­be­stim­mung, Betriebs­ver­fas­sung und Per­so­nal­ver­tre­tung, Tarif­au­to­no­mie, Kün­di­gungs­schutz und moder­ner Arbeits­schutz cha­rak­te­ri­sie­ren den sozia­len Fort­schritt. Er steht der tech­ni­schen Inno­va­tion nicht im Wege, son­dern treibt sie voran. Es ist erwie­sen: Die Arbeit von Betriebs– und Per­so­nal­rä­ten wirkt sich posi­tiv auf Pro­duk­ti­vi­tät, Fle­xi­bi­li­tät und Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit von Unter­neh­men und Ver­wal­tung aus.

Die jüngste Wirt­schafts– und Finanz­krise ist das poli­ti­sche Ergeb­nis einer Ideo­lo­gie, in der nicht die Men­schen im Mit­tel­punkt ste­hen, son­dern die Maxi­mie­rung von Pro­fit. Wir wol­len dem Ein­fluss die­ses mark­tra­di­ka­len Den­kens auf die Poli­tik ein Ende set­zen. Die Wirt­schaft muss wie­der für die Men­schen da sein, nicht umge­kehrt. Wir Sozi­al­de­mo­kra­ten wis­sen: Der Markt ist ein schlech­ter Herr, aber er kann ein guter Knecht sein.

Der sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Drei­klang
Zukunft gestal­ten bedeu­tet, tech­no­lo­gi­sche und wirt­schaft­li­che Inno­va­tio­nen in Ein­klang mit sozia­lem und ökolo­gi­schem Fort­schritt zu brin­gen. Inno­va­tio­nen und Tech­no­lo­gie sind kein Selbst­zweck, son­dern Mit­tel im Dienst von Men­schen, Arbeit und Umwelt. Kli­ma­schutz ist keine Bedro­hung, son­dern eine große Chance für Wirt­schaft und For­schung in unse­rem Lande. Inves­ti­tio­nen in hoch­ef­fi­zi­ente Kraft­werke und erneu­er­bare Ener­gien schüt­zen das Klima, sen­ken die Kos­ten und sichern Arbeitsplätze.

Der Drei­klang von wirt­schaft­li­cher Dyna­mik, ökolo­gi­scher Ver­ant­wor­tung und sozia­ler Gerech­tig­keit ist das Mar­ken­zei­chen sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Poli­tik in NRW. Wir wer­den den Kli­ma­schutz zum Fort­schritts­mo­tor machen.

In der ein­zig­ar­ti­gen nordrhein-westfälischen Wis­sen­schafts­land­schaft lie­gen viel­ver­spre­chende Poten­ziale, die wir gemein­sam mit den in ihr Täti­gen und den Unter­neh­men nut­zen wer­den, um soziale und ökolo­gi­sche Inno­va­tio­nen zu för­dern. Wir haben gezeigt, wie in einem gemein­sa­men Kraft­akt der­art große und wich­tige Pro­zesse im Sinne der Men­schen in NRW poli­tisch gesteu­ert wer­den kön­nen. Unsere Erfolge bei der Gestal­tung des Struk­tur­wan­dels in die­sem Land spre­chen für sich.

Für eine faire Gesell­schaft
Wir wol­len eine durch­läs­sige Gesell­schaft gestal­ten, eine Gesell­schaft der fai­ren Regeln, in der Leis­tung sich aus­zahlt und Grund­lage für eine sichere Exis­tenz ist. Eine Gesell­schaft, die auf der Basis wirt­schaft­li­cher Stärke Gute Arbeit und Beste Bil­dung für alle ermög­licht. Eine leis­tungs­starke, soli­da­ri­sche und gerechte Gesell­schaft, die einen hand­lungs­fä­hi­gen Staat zum Part­ner hat.

Steu­ern sen­ken und Staats­aus­ga­ben gleich­zei­tig kür­zen um Haus­halte zu kon­so­li­die­ren ist bis­her in kei­nem Staat erfolg­reich gelun­gen. Die Bür­ger in NRW erwar­ten für ihre bezahl­ten Steu­ern qua­li­fi­zierte und nach­hal­tig gesi­cherte Dienst­leis­tun­gen des Staa­tes und der Kom­mu­nen ohne zusätz­li­che Bei­träge oder Gebüh­ren. Das gilt ins­be­son­dere für Berei­che vom Kin­der­gar­ten über die Schu­len bis hin zu den Hoch­schu­len in öffent­li­cher Trägerschaft.

Eine sol­che Per­spek­tive für unser Land ver­langt eine neue Poli­tik. Wir haben die Kraft und den Mut, Struk­tu­ren zu ver­än­dern, statt die Men­schen zu ver­trös­ten, Almo­sen und Gut­scheine zu ver­tei­len und ihnen damit ihre Würde zu nehmen.

Wir wer­den sofort umfas­send in die Betreu­ung von Kin­dern und die Unter­stüt­zung von Fami­lien inves­tie­ren, statt spä­ter hohe Kos­ten für Sozi­al­ar­beit oder gar Straf­voll­zug auf­zu­brin­gen. Wir wer­den durch die schwarz-gelbe Lan­des­re­gie­rung erfolgte Kür­zun­gen bei Arbeits­lo­sen­be­ra­tungs­stel­len, Frau­en­häu­sern und im Lan­des­ju­gend­plan rück­gän­gig machen.

Wir wer­den jetzt groß­zü­gig in früh­kind­li­che Bil­dung inves­tie­ren, um nicht spä­ter für die Ver­lie­rer unse­res Bil­dungs­sys­tems viel­mehr auf­wen­den zu müssen.

Wir wer­den län­ge­res gemein­sa­mes Ler­nen ermög­li­chen und in gute und moderne Schu­len inves­tie­ren, auch um nicht Ver­lie­rer im glo­ba­len Wett­be­werb zu werden.

Wir kämp­fen für Gute Arbeit mit gerech­ten Löh­nen, damit sich nicht Mil­lio­nen Men­schen auf dem Amt einen staat­li­chen Lohn­zu­schuss holen müs­sen, um über die Run­den kom­men zu können.

Wir küm­mern uns heute nach­hal­tig um sau­bere Luft, sau­be­res Was­ser und eine intakte Umwelt, damit nicht zukünf­tige Gene­ra­tio­nen mit gigan­ti­schen Kos­ten Umwelt­schä­den repa­rie­ren müs­sen, sofern das dann über­haupt noch mög­lich ist.

Wir legen mit die­sem Pro­gramm unser Zukunfts­kon­zept für Nordrhein-Westfalen vor. Wir wol­len gemein­sam mit der soli­da­ri­schen Mehr­heit unse­res Lan­des eine gerechte Gesell­schaft gestal­ten. Gemein­sinn und Fair­ness müs­sen wie­der Vor­rang haben. Wir stär­ken das ‘Wir-Gefühl’ und über­win­den die ‘Ich-Gesellschaft’. Wir wol­len eine Gesell­schaft, in der die Men­schen im Mit­tel­punkt ste­hen und nicht der Markt. Wir wol­len eine Gesell­schaft, von der die Men­schen sagen: “Wir in Nordrhein-Westfalen hal­ten zusammen!”

Eck­punkte unse­res Zukunftskonzepts

  • Wir wol­len neue Auf­stiegs­chan­cen schaf­fen und Abstiegs­ängste über­win­den: Die Schere zwi­schen Arm und Reich muss wie­der geschlos­sen wer­den. Die sozia­len Flieh­kräfte in unse­rer Gesell­schaft müs­sen gestoppt wer­den. Wir wol­len die Armut im Lande über­win­den, vor­ran­gig die von Kindern.
  • Wir wol­len die Beste Bil­dung für alle: Kein Kind darf zurück blei­ben. Her­kunft und soziale Situa­tion dür­fen nicht län­ger dar­über ent­schei­den, ob ein Kind alle seine Talente und Mög­lich­kei­ten ent­fal­ten kann. Mehr Men­schen müs­sen einen qua­li­fi­zier­ten Bil­dungs­ab­schluss errei­chen. Wir wer­den Auf­stieg über Bil­dung wie­der mög­lich machen.
  • Wir wol­len die Inte­gra­tion vor­an­brin­gen: Wir wer­den die Bedin­gun­gen für das gleich­be­rech­tigte Zusam­men­le­ben aller Men­schen in unse­rem Land ver­bes­sern, in der Arbeits­welt, der Bil­dung, beim Woh­nen, in der Gesell­schaft und bei der poli­ti­schen Teilhabe.
  • Wir wol­len unsere Städte, Kreise und Gemein­den stär­ken, damit die Men­schen in Nordrhein-Westfalen gut und sicher leben kön­nen: In einer sozia­len Gemein­schaft, in einer intak­ten Umwelt, mit einem brei­ten Ange­bot in Kul­tur und Sport, best­mög­lich geschützt vor Gewalt und Verbrechen.
  • Wir wol­len die Fami­lien stär­ken: Kin­der sind die Zukunft unse­res Lan­des. Kein Geld ist so gut ange­legt wie das Geld, das wir in Fami­lien, in unsere Kin­der investieren.
  • Wir wol­len ein zukunfts– und leis­tungs­fä­hi­ges Gesund­heits­we­sen: Alle müs­sen die best­mög­li­che Gesund­heits­ver­sor­gung erhal­ten, unab­hän­gig von ihrer sozia­len Situa­tion und von ihrem Alter.
  • Wir wol­len Gute Arbeit für alle: Sichere Arbeits­plätze und Löhne, von denen die Men­schen leben kön­nen. Dafür braucht NRW inno­va­tive Unter­neh­men mit einer qua­li­fi­zier­ten und moti­vier­ten Beleg­schaft. Wir sor­gen für eine zukunfts­fä­hige Wirt­schaft, die im glo­ba­len Wett­be­werb die Stär­ken des Stand­or­tes Nord­rhein– West­fa­len nutzt.
  • Wir wol­len den Kli­ma­schutz zu einem Fort­schritts­mo­tor für unser Land machen: Des­halb stop­pen wir den Weg zurück in die Atom­kraft, set­zen auf erneu­er­bare Ener­gien und ökolo­gi­sche Moder­ni­sie­rung unser Indus­trie. Wir wol­len Natur und Umwelt in NRW schüt­zen. Gerade in einem Indus­trie­land mit vie­len Men­schen brau­chen wir Rück­zugs­räume für Mensch und Natur.
  • Wir wol­len Sicher­heit und Teil­habe für die Älte­ren in unse­rem Land errei­chen: Län­ger leben zu dür­fen als frü­here Gene­ra­tio­nen ist eine große Chance — wir wol­len die Vor­aus­set­zun­gen dafür schaf­fen, dass sie selbst­be­stimmt genutzt wer­den kann.
  • Wir wer­den das Ehren­amt in unse­rem Land för­dern. Hun­dert­tau­sende Men­schen in NRW arbei­ten ehren­amt­lich u.a. in Kir­chen, Sport-, Schützen-, Hei­mat– und Kar­ne­vals­ver­ei­nen, Umwelt­in­itia­ti­ven, Eltern­bei­rä­ten, in der Gemein­de­ar­beit, der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, in Ein­rich­tun­gen für Kin­der, Ältere, Behin­derte. Sie hal­ten unser Land zusam­men und sind ein unbe­zahl­ba­rer Gewinn für unsere Gesellschaft.
  • Wir ver­tei­di­gen den leis­tungs­fä­hi­gen Staat: Wir dür­fen die Gestal­tung unse­rer Zukunft nicht dem Markt über­las­sen. Eine soli­da­ri­sche Gesund­heits­ver­sor­gung, ein Bil­dungs­sys­tem der glei­chen Chan­cen für alle, Kli­ma­schutz und ökolo­gi­sche Indus­tria­li­sie­rung, ein Sozi­al­staat als Bür­ger­recht, der Schutz von Frei­heit und Sicher­heit — kurzum eine men­schen­wür­dige Zukunft für unser Land — ver­lan­gen einen hand­lungs­fä­hi­gen Staat. Er muss über aus­rei­chende Finanz­mit­tel ver­fü­gen, um sei­ner gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung im Dienste der Bür­ger gerecht zu werden.